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Himbeere Aroma Queen® - Rubus Idaeus, 2-jährig getopfte Pflanze im 3,5 Liter Container
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Himbeere Autumn First ®- Rubus idaeus, 2-jährig getopfte Pflanze im 3,5 Liter Container
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Himbeere Black Jewel - Rubus idaeus, 2-jährig getopfte Pflanze im 3,5 Liter Container
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Himbeere Elida ® - Rubus idaeus, 2-jährig getopfte Pflanze im 3,5 Liter Container
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Himbeere Glen Ample - Rubus idaeus, 2-jährig getopfte Pflanze im 3,5 Liter Container
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Himbeeren

Mit der Bitte um Beachtung:
In unserer Baumschule wird in der Zeit vom 21.12.2021 - 05.01.2022 kein Versand stattfinden!
Es findet die jährliche Inventur statt, verbunden mit ein paar Tagen Ruhe.

Rubus idaeus

Himbeeren eignen sich sehr gut für den Anbau im Hausgarten. Sie sind sehr aromatisch und man kann sie immer ganz frisch ernten. Die unterschiedlichen Sorten stammen von unserer wilden Himbeere ab. Im Garten musst du deinen Himbeeren mehr Pflege angedeihen lassen. So bekommst du einen reichen Ertrag für Marmeladen, Säfte, Eingemachtes und Gelees.

Standort
• Ein guter Standort für Himbeeren ist ein windgeschützter, halbschattiger bis sonniger Platz im Garten. Sie wachsen auch an Zäunen oder als Hecke.
  - Wenn man größere Erträge haben möchte kann man Himbeersträucher auch am Drahtspalier ziehen.
• Wichtig ist ein gleichmäßig feuchter, nahrhafter und etwas lehmhaltiger Boden. Dieser darf nicht zu kalkreich sein.
• Himbeeren sind vom Ursprung her Waldpflanzen und Flachwurzler. Sie fühlen sich an einem schattenhaften Plätzchen wohl. Der Boden wird  grundsätzlich nur flach bearbeitet.

Pflanzung
• Der Herbst (ab September/Oktober) ist die richtige Pflanzzeit für Himbeeren, sie können aber auch noch frühzeitig im Frühjahr gesetzt werden. Im Frühling gesetzte Pflanzen entwickeln allerdings weniger Früchte. Das ist auch schon im ersten Erntejahr der Fall. Gepflanzt werden Sie nur auf Flächen, wo zuvor keine Himbeeren gestanden haben. Sonst kann eine Bodenmüdigkeit entstehen. Der Boden wird zuvor tiefgründig gelockert.
• Himbeeren werden mit Topfballen oder wurzelnackt mit fünfzig Zentimetern Abstand entlang des Spaliergerüsts in Pflanzlöcher gesetzt. Jungpflanzen sollten zuvor in einem Eimer mit Wasser gründlich gewässert werden und während des Pflanzvorgangs nicht austrocknen.
• Nach dem Pflanzen sollte die gesamte Fläche gemulcht werden mit einem Gemisch aus angetrocknetem Rasenschnitt und Herbstlaub. Lehmige Böden sollte man mit einem Gemisch aus reifem Gartenkompost, Torf oder auch Rindenkompost und wenn möglich, mit einer Humusauflage versehen. Staunässe sollte so gut wie möglich verhindert werden. Es hat es sich bewährt, die Himbeeren auf ein etwa zwanzig Zentimeter höheres Beet zu pflanzen.
• Vor der Pflanzung schneidet man die Ruten auf etwa fünfzehn Zentimeter (ca. vier Augen) zurück. Himbeeren treiben nicht am alten Holz, sondern aus dem Wurzelstock. Eine flache Pflanzung ist deshalb besonders wichtig.
• Himbeeren benötigen ähnlich wie Brombeeren eine Kletterhilfe. Im zweiten Jahr kann man entlang der Reihen ein Spalier mit drei Spanndrähten in der Höhe von vierzig bis einhundertzwanzig Zentimetern Höhe anbringen. Sträucher werden nicht zu tief, mit einem Abstand von vierzig bis fünfzig Zentimeter in Reihen gepflanzt, die jeweils 1,20 m voneinander entfernt sind. Die Ruten werden angebunden. Manche Sorten brauchen keine Rankhilfen.

Pflegearbeiten
• An trockenen Sommertagen die Himbeeren gründlich wässern. Es sind flach wurzelnde Pflanzen, die regelmäßig gemulcht werden sollten (Gras, Stroh, Torf oder Kompost). So wirkt man Unkraut und Feuchtigkeitsverlust vor, ohne den Boden aufhacken zu müssen. Hacken schadet den flach wachsenden Himbeerwurzeln und sollte möglichst unterlassen werden.
• Kompost oder Mist kann man im Herbst als Dünger zwischen den Reihen einarbeiten. Bei handelsüblichem Mineraldünger, gibt man ca. fünfzig bis siebzig Gramm pro qm (keinen kalkhaltigen Dünger verwenden).
• Die richtige Schnittpflege ist besonders wichtig für einen guten Ertrag. Direkt nach der Ernte im November oder Spätwinter sollten die abgetragenen Ruten bis auf Bodenhöhe abgeschnitten werden. Schwache Triebe entfernt man ganz und lässt nur drei bis vier der kräftigsten an einer Pflanze. Diese bringen im nächsten Jahr wieder eine gute Ernte. Den herbsttragenden Sorten schneidet man die Ruten nach der Ernte bis zum Frühjahr weg. Himbeeren tragen am einjährigen Holz.

Ernte
• Reifezeit: ab Juli - August, je nach Sorte, mehrmals tragende und herbst­tragende Sorten: Juli - Oktober.
• Die Herbst-Himbeeren können grundsätzlich zwei Mal geerntet werden, einmal im Herbst und einmal im folgenden Sommer. Dafür musst du die abgeernteten Ruten stehen lassen und erst nach der Frühsommerernte abschneiden. Für die Sommerernte ist es sinnvoll, einmal tragende Sommersorten anzubauen. Sie sind ertragreicher und die Fruchtqualität ist etwas besser. Der Sommerertrag der Herbst-Himbeeren geht zu Lasten der späten Ernte.

TIPP
• Eine typische Himbeerkrankheit ist die Rutenkrankheit, die an blauvioletten Flecken an den Ruten zu erkennen ist. Im Spätsommer stirbt die Rinde ab, platzt auf und entlässt die Pilzsporen. Nach der Ernte werden die abgetragenen Ruten sofort entfernt und vernichtet. Das Auftreten dieser Krankheit kann man mit etwas ausgewogener Düngung verhindern. Einseitige Stickstoffgaben (z. B. Stalldung) fördern die Anfälligkeit, auch ein zu dichter Stand und Überalterung sind nicht förderlich.

Entdecke online beim Gartenmönch die besten Himbeeren

Anwuchsgarantie Frischegarantie Gärtnerqualität Sichere Verpackung

Mit der Bitte um Beachtung: In unserer Baumschule wird in der Zeit vom 21.12.2021 - 05.01.2022 kein Versand stattfinden! Es findet die jährliche Inventur statt, verbunden mit ein paar... mehr erfahren »
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Himbeeren

Mit der Bitte um Beachtung:
In unserer Baumschule wird in der Zeit vom 21.12.2021 - 05.01.2022 kein Versand stattfinden!
Es findet die jährliche Inventur statt, verbunden mit ein paar Tagen Ruhe.

Rubus idaeus

Himbeeren eignen sich sehr gut für den Anbau im Hausgarten. Sie sind sehr aromatisch und man kann sie immer ganz frisch ernten. Die unterschiedlichen Sorten stammen von unserer wilden Himbeere ab. Im Garten musst du deinen Himbeeren mehr Pflege angedeihen lassen. So bekommst du einen reichen Ertrag für Marmeladen, Säfte, Eingemachtes und Gelees.

Standort
• Ein guter Standort für Himbeeren ist ein windgeschützter, halbschattiger bis sonniger Platz im Garten. Sie wachsen auch an Zäunen oder als Hecke.
  - Wenn man größere Erträge haben möchte kann man Himbeersträucher auch am Drahtspalier ziehen.
• Wichtig ist ein gleichmäßig feuchter, nahrhafter und etwas lehmhaltiger Boden. Dieser darf nicht zu kalkreich sein.
• Himbeeren sind vom Ursprung her Waldpflanzen und Flachwurzler. Sie fühlen sich an einem schattenhaften Plätzchen wohl. Der Boden wird  grundsätzlich nur flach bearbeitet.

Pflanzung
• Der Herbst (ab September/Oktober) ist die richtige Pflanzzeit für Himbeeren, sie können aber auch noch frühzeitig im Frühjahr gesetzt werden. Im Frühling gesetzte Pflanzen entwickeln allerdings weniger Früchte. Das ist auch schon im ersten Erntejahr der Fall. Gepflanzt werden Sie nur auf Flächen, wo zuvor keine Himbeeren gestanden haben. Sonst kann eine Bodenmüdigkeit entstehen. Der Boden wird zuvor tiefgründig gelockert.
• Himbeeren werden mit Topfballen oder wurzelnackt mit fünfzig Zentimetern Abstand entlang des Spaliergerüsts in Pflanzlöcher gesetzt. Jungpflanzen sollten zuvor in einem Eimer mit Wasser gründlich gewässert werden und während des Pflanzvorgangs nicht austrocknen.
• Nach dem Pflanzen sollte die gesamte Fläche gemulcht werden mit einem Gemisch aus angetrocknetem Rasenschnitt und Herbstlaub. Lehmige Böden sollte man mit einem Gemisch aus reifem Gartenkompost, Torf oder auch Rindenkompost und wenn möglich, mit einer Humusauflage versehen. Staunässe sollte so gut wie möglich verhindert werden. Es hat es sich bewährt, die Himbeeren auf ein etwa zwanzig Zentimeter höheres Beet zu pflanzen.
• Vor der Pflanzung schneidet man die Ruten auf etwa fünfzehn Zentimeter (ca. vier Augen) zurück. Himbeeren treiben nicht am alten Holz, sondern aus dem Wurzelstock. Eine flache Pflanzung ist deshalb besonders wichtig.
• Himbeeren benötigen ähnlich wie Brombeeren eine Kletterhilfe. Im zweiten Jahr kann man entlang der Reihen ein Spalier mit drei Spanndrähten in der Höhe von vierzig bis einhundertzwanzig Zentimetern Höhe anbringen. Sträucher werden nicht zu tief, mit einem Abstand von vierzig bis fünfzig Zentimeter in Reihen gepflanzt, die jeweils 1,20 m voneinander entfernt sind. Die Ruten werden angebunden. Manche Sorten brauchen keine Rankhilfen.

Pflegearbeiten
• An trockenen Sommertagen die Himbeeren gründlich wässern. Es sind flach wurzelnde Pflanzen, die regelmäßig gemulcht werden sollten (Gras, Stroh, Torf oder Kompost). So wirkt man Unkraut und Feuchtigkeitsverlust vor, ohne den Boden aufhacken zu müssen. Hacken schadet den flach wachsenden Himbeerwurzeln und sollte möglichst unterlassen werden.
• Kompost oder Mist kann man im Herbst als Dünger zwischen den Reihen einarbeiten. Bei handelsüblichem Mineraldünger, gibt man ca. fünfzig bis siebzig Gramm pro qm (keinen kalkhaltigen Dünger verwenden).
• Die richtige Schnittpflege ist besonders wichtig für einen guten Ertrag. Direkt nach der Ernte im November oder Spätwinter sollten die abgetragenen Ruten bis auf Bodenhöhe abgeschnitten werden. Schwache Triebe entfernt man ganz und lässt nur drei bis vier der kräftigsten an einer Pflanze. Diese bringen im nächsten Jahr wieder eine gute Ernte. Den herbsttragenden Sorten schneidet man die Ruten nach der Ernte bis zum Frühjahr weg. Himbeeren tragen am einjährigen Holz.

Ernte
• Reifezeit: ab Juli - August, je nach Sorte, mehrmals tragende und herbst­tragende Sorten: Juli - Oktober.
• Die Herbst-Himbeeren können grundsätzlich zwei Mal geerntet werden, einmal im Herbst und einmal im folgenden Sommer. Dafür musst du die abgeernteten Ruten stehen lassen und erst nach der Frühsommerernte abschneiden. Für die Sommerernte ist es sinnvoll, einmal tragende Sommersorten anzubauen. Sie sind ertragreicher und die Fruchtqualität ist etwas besser. Der Sommerertrag der Herbst-Himbeeren geht zu Lasten der späten Ernte.

TIPP
• Eine typische Himbeerkrankheit ist die Rutenkrankheit, die an blauvioletten Flecken an den Ruten zu erkennen ist. Im Spätsommer stirbt die Rinde ab, platzt auf und entlässt die Pilzsporen. Nach der Ernte werden die abgetragenen Ruten sofort entfernt und vernichtet. Das Auftreten dieser Krankheit kann man mit etwas ausgewogener Düngung verhindern. Einseitige Stickstoffgaben (z. B. Stalldung) fördern die Anfälligkeit, auch ein zu dichter Stand und Überalterung sind nicht förderlich.

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