Obstbäume

Kernobst und Steinobst - Bäume mit roh essbaren Früchten

Sie werden in der Regel nach Plan angebaut und finden dann in Gärten ihren späteren Platz. Die traditionelle Form des Obstanbaus waren Obstwiese, später oft Streuobstwiese genannt, und die Obstallee oder der Obstgarten.

Was wären unsere wunderbaren Gärten im herbstlichen Gewand ohne die reifenden Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Nüsse? Unseren Gartenfreunden kündigen sie das Ende der Wachstumsphase an und versüßen uns den Beginn des Winters. Unsere heimischen Obstbäume waren über viele Jahre die wichtigsten Gartenbäume. Nach einer gewissen Sättigungsphase sind sie auf dem Weg, es wieder zu werden.

Die typischen Formen der Obstbäume (Spalier, Spindelbusch, Halb- und Hochstamm) entstehen durch eine Kombination von Pflanzenveredelung und Schnitt der Pflanzen.

Den Bienen und anderen Insekten liefern die Obstpflanzen zur Blütezeit lebenswichtige Nahrung und belohnen gleichzeitig unsere Obstbäume mit emsiger Bestäubungsarbeit. So bekommen wir unser gesundes Obst für die Familie und leisten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. Durch den Anbau der Obstpflanzen beliefern wir auch viele andere nützlichen Tieren mit Nahrung und auch der Igel freut sich über das Fallobst.

Typische Obstbäume sind Bäume der Rosengewächse zum Beispiel:

Kernobst
- Apfelbäume
- Birnenbäume
- Quittenbäume

oder Steinobst:
- Kirschbäume
- Pfirsichbäume
- Pflaumenbäume

Abstand und Pflege beim Pflanzen von Obstbäumen

Mancher Gartenfreund hat das kleine, zierliche Apfelbäumchen in zu dichtem Abstand zu anderen Gehölzen gepflanzt und bekommt dann in einigen Jahren ein Platzproblem, denn aus dem Bäumchen ist ein imposanter Baum geworden. Damit du das Gehölz nicht noch einmal umsetzen musst, empfiehlt sich ein arten- und sortenabhängiger Pflanzabstand.

Nach der Pflanzung kann oder sollte man den Stamm durch Stroh, Bast, Jutegewebe oder gelochte Stammschutzhülsen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Im Winter kann es durch die Sonnenbestrahlung und die damit verbundene Erwärmung des kalten Stammes zum Reißen der Rinde kommen.

Obstbäume dürfen nicht zu dicht gepflanzt werden

Der richtige Pflanzabstand ist von entscheidender Bedeutung, damit sich Gehölze gut und gesund entwickeln können und einen reichen Ertrag bringen. Zu eng gepflanzte Bäume neigen zu Krankheiten die dadurch entstehen, weil der Baum nicht ausreichend ausgelüftet wird. Auf dem Etikett wird in der Regel ein Pflanzabstand empfohlen, der unbedingt eingehalten werden sollte. Wenn es wegen der geringen Größe des Bäumchens etwas komisch wirkt, sollte dies nicht stören. Nicht nur die Krone des Obstbaumes braucht ausreichend Platz zum Wachsen, auch das Wurzelwerk breitet sich aus. Viele Obstbäume sind Flachwurzler, deren Wurzeln viele Meter in der Breite wachsen können.

Pflanzabstände für Obstbäume

Ein normaler Apfel- oder Birnenbaum kann eine bis zu zehn Meter breite Krone entwickeln. Besonders viel Platz benötigen auch Walnussbäume. Die Kronen können im Alter (im Durchmesser) bis zu fünfzehn Meter und mehr werden.

Empfohlene Mindestabstände für Kernobst:

- Buschbäume (auf schwach- und mittelstark wachsenden Unterlagen) zwei bis drei Meter
- Halbstämme: vier bis fünf Meter
- Hochstämme: bis zu zehn Meter

Empfohlene Mindestabstände für Steinobst:

- Buschbäume (auf schwachwüchsigen Unterlagen) zweieinhalb bis dreieinhalb Meter
- Halbstämme: vier bis fünf Meter
- Hochstämme: acht bis zwölf Meter

Pflege

Um den bestmöglichen Ertrag zu erlangen, ist eine ständige und sorgfältige Pflege der Obstbäume nötig. Ganz wichtig ist dabei der richtige Schnitt, welcher regelmäßig erfolgen muss. Mit einem Rückschnitt im Sommer kann man das Wachstum beruhigen. Mit einem Schnitt im Winter kann das Wachstum gefördert werden. Der Winterschnitt unterstützt die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Baumes. Wichtig ist, dass die Wundheilung stattfinden kann. Die Triebe des Baumes dürfen nicht geschwächt werden. Der Schnitt im Winter darf nicht bei einer Außentemperatur unter 5 Grad erfolgen.

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Anwuchsgarantie Frischegarantie Gärtnerqualität direkt aus der Baumschule

Kernobst und Steinobst - Bäume mit roh essbaren Früchten Sie werden in der Regel nach Plan angebaut und finden dann in Gärten ihren späteren Platz. Die traditionelle Form des Obstanbaus... mehr erfahren »
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Obstbäume

Kernobst und Steinobst - Bäume mit roh essbaren Früchten

Sie werden in der Regel nach Plan angebaut und finden dann in Gärten ihren späteren Platz. Die traditionelle Form des Obstanbaus waren Obstwiese, später oft Streuobstwiese genannt, und die Obstallee oder der Obstgarten.

Was wären unsere wunderbaren Gärten im herbstlichen Gewand ohne die reifenden Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Nüsse? Unseren Gartenfreunden kündigen sie das Ende der Wachstumsphase an und versüßen uns den Beginn des Winters. Unsere heimischen Obstbäume waren über viele Jahre die wichtigsten Gartenbäume. Nach einer gewissen Sättigungsphase sind sie auf dem Weg, es wieder zu werden.

Die typischen Formen der Obstbäume (Spalier, Spindelbusch, Halb- und Hochstamm) entstehen durch eine Kombination von Pflanzenveredelung und Schnitt der Pflanzen.

Den Bienen und anderen Insekten liefern die Obstpflanzen zur Blütezeit lebenswichtige Nahrung und belohnen gleichzeitig unsere Obstbäume mit emsiger Bestäubungsarbeit. So bekommen wir unser gesundes Obst für die Familie und leisten einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. Durch den Anbau der Obstpflanzen beliefern wir auch viele andere nützlichen Tieren mit Nahrung und auch der Igel freut sich über das Fallobst.

Typische Obstbäume sind Bäume der Rosengewächse zum Beispiel:

Kernobst
- Apfelbäume
- Birnenbäume
- Quittenbäume

oder Steinobst:
- Kirschbäume
- Pfirsichbäume
- Pflaumenbäume

Abstand und Pflege beim Pflanzen von Obstbäumen

Mancher Gartenfreund hat das kleine, zierliche Apfelbäumchen in zu dichtem Abstand zu anderen Gehölzen gepflanzt und bekommt dann in einigen Jahren ein Platzproblem, denn aus dem Bäumchen ist ein imposanter Baum geworden. Damit du das Gehölz nicht noch einmal umsetzen musst, empfiehlt sich ein arten- und sortenabhängiger Pflanzabstand.

Nach der Pflanzung kann oder sollte man den Stamm durch Stroh, Bast, Jutegewebe oder gelochte Stammschutzhülsen vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Im Winter kann es durch die Sonnenbestrahlung und die damit verbundene Erwärmung des kalten Stammes zum Reißen der Rinde kommen.

Obstbäume dürfen nicht zu dicht gepflanzt werden

Der richtige Pflanzabstand ist von entscheidender Bedeutung, damit sich Gehölze gut und gesund entwickeln können und einen reichen Ertrag bringen. Zu eng gepflanzte Bäume neigen zu Krankheiten die dadurch entstehen, weil der Baum nicht ausreichend ausgelüftet wird. Auf dem Etikett wird in der Regel ein Pflanzabstand empfohlen, der unbedingt eingehalten werden sollte. Wenn es wegen der geringen Größe des Bäumchens etwas komisch wirkt, sollte dies nicht stören. Nicht nur die Krone des Obstbaumes braucht ausreichend Platz zum Wachsen, auch das Wurzelwerk breitet sich aus. Viele Obstbäume sind Flachwurzler, deren Wurzeln viele Meter in der Breite wachsen können.

Pflanzabstände für Obstbäume

Ein normaler Apfel- oder Birnenbaum kann eine bis zu zehn Meter breite Krone entwickeln. Besonders viel Platz benötigen auch Walnussbäume. Die Kronen können im Alter (im Durchmesser) bis zu fünfzehn Meter und mehr werden.

Empfohlene Mindestabstände für Kernobst:

- Buschbäume (auf schwach- und mittelstark wachsenden Unterlagen) zwei bis drei Meter
- Halbstämme: vier bis fünf Meter
- Hochstämme: bis zu zehn Meter

Empfohlene Mindestabstände für Steinobst:

- Buschbäume (auf schwachwüchsigen Unterlagen) zweieinhalb bis dreieinhalb Meter
- Halbstämme: vier bis fünf Meter
- Hochstämme: acht bis zwölf Meter

Pflege

Um den bestmöglichen Ertrag zu erlangen, ist eine ständige und sorgfältige Pflege der Obstbäume nötig. Ganz wichtig ist dabei der richtige Schnitt, welcher regelmäßig erfolgen muss. Mit einem Rückschnitt im Sommer kann man das Wachstum beruhigen. Mit einem Schnitt im Winter kann das Wachstum gefördert werden. Der Winterschnitt unterstützt die Fruchtbarkeit und Gesundheit des Baumes. Wichtig ist, dass die Wundheilung stattfinden kann. Die Triebe des Baumes dürfen nicht geschwächt werden. Der Schnitt im Winter darf nicht bei einer Außentemperatur unter 5 Grad erfolgen.

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