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Apfelbäume

(Malus silvestris)

Der Apfel, gehört zu den beliebtesten Obstsorten überhaupt. Der Deutsche verzehrt im Schnitt ca. zwanzig Kilogramm Äpfel pro Jahr. Ursprünglich kommen Apfelbäume aus Zentralasien. Die Römer brachten den Gallier die begehrte Frucht bei ihren Kreuzzügen mit.

Bereits ein Jahrhundert nach Christus gab es, den ersten Aufzeichnungen zufolge, ein großes Anbaugebiet im Rheintal. Der Apfel galt in dieser Zeit noch als Luxusprodukt und spiegelte Wohlstand und Reichtum der Römer wieder. Auch später noch finden wir den Apfel als 'Reichsapfel', der zu den Insignien des Heiligen Römischen Reichs zählte. Jedoch hat der Apfel seinen Stellenwert längst verloren, beginnt aber wieder an Bedeutung zu gewinnen.

Die Beliebtheit der Frucht ist durchaus berechtigt, denn neben dem besonderen Geschmack bringt die Pflanze noch viele weitere Vorteile. Ein hoher Vitamingehalt der Frucht und viele wichtige Mineralstoffe sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Bevor du dir einen Apfelbaum aussuchst, mach dir bitte bereits vorher ein paar Gedanken darüber, welche Eigenschaften der Baum haben soll und wie groß er werden darf.
• Wir kennen den Apfelbaum als Hochstamm, Halbstamm, in Buschform oder für Spaliere geeignet. Je nach Reifezeit unterscheiden wir auch zwischen Sommeräpfel, Herbstäpfel und den besonders lange lagerfähigen Winteräpfel.
• Apfelbäume sind nicht selbstfruchtbar, sondern brauchen in Bienenflugweite eine andere Sorte, die die nötigen Pollen zur Bestäubung der Blüten liefert. In Wohnsiedlungen findest du öfters auch in Nachbargärten Apfelbäume, sodass man sich meistens keine Gedanken machen muss.
- Befindet sich kein zweiter Apfelbaum in der Nähe solltest du, sofern der Platz ausreicht, direkt einen weiteren Apfelbaum pflanzen, der als Pollenspender in Frage kommt. Als Befruchtersorte kann auch ein Zierapfel gepflanzt werden.
- Die Übertragung der Pollen kann grundsätzlich durch den Wind erfolgen. Die Hauptarbeit leisten aber immer die Bienen und Hummeln. Ein Bienenvolk in der Nachbarschaft ist natürlich optimal.

Standort
• Der Apfel ist ein Flachwurzler und liebt einen leicht lehmigen und humusreichen, durchlässigen und ausreichend feuchten Boden. Gegen Staunässe ist er ebenso empfindlich wie gegen Trockenheit. In der Nähe größerer Gewässer bei entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit gedeiht er besonders gut.
• In sonniger Lage gedeihen Apfelbäume besonders gut. Früchte die in praller Sonne heranwachsen sind besonders schmackhaft und beinhalten viele Vitamine.
• Der Platzbedarf der einzelnen Formen ist besonders wichtig. Hochstämme eignen sich nur für einen großen Garten. In Hausnähe kann ein Einzelbaum (soweit Pollenspender in der Nachbarschaft) noch als Wohlfühloase dienen.
• Eine Obsthecke bzw. ein freistehendes Spalier wird immer in Nord-, Südrichtung gepflanzt.

Pflanzung
• Genügend Platz sollte vorhanden sein. Ein hochstämmiger Apfelbaum benötigen ca. fünfzig bis sechzig Quadratmeter, der Halbstamm ca. dreißig bis vierzig Quadratmeter Fläche. Die Pflanzgrube sollte ausreichend groß sein und das Erdreich gut bewässert werden. Vor der Pflanzung wird der Apfelbaum einige Stunden ins Wasser gestellt. Die Wurzeln werden wie bei anderen, sommergrünen Laubgehölzen geschnitten. In der Nähe eines Gemüsebeets sollte er nicht gepflanzt werden, da der Baum Schatten wirft und das Gemüse im Wachstum behindert.
• Vor der Pflanzung werden die notwendigen Stützpfähle eingeschlagen um die Wurzeln nicht zu verletzen. Für die weniger standfesten Spindelbäume bleibt der Pfahl die gesamte Lebenszeit stehen. Er sollte hoch genug sein, damit er auch später noch bis in die Krone hineinragt. Der Pfahl sollte immer auf der Windseite des Baumes stehen.
Die Krone des Apfelbaumes besteht aus Haupt- oder Mitteltrieb und vier bis fünf Seitentrieben. Den Haupttrieb kürzen wir auf ca. vierzig Zentimeter, Seitentriebe auf zwanzig bis fünfundzwanzig Zentimeter. Das letzte Auge am Trieb muss immer nach außen bzw. unten zeigen.
• Obstbäume werden flach gesetzt. Bei Formen mit niedrigem Stamm und tiefsitzende verdickte Veredelungsstelle darf diese nicht mit in die Erde eingegraben werden. Sie sollte etwa zehn Zentimeter über der Erdoberfläche liegen, sonst kann das Holz der aufgepfropften Edelsorte Wurzeln treiben und "sich freimachen". Das hätte Nachteile auf den Fruchtansatz.
• Den Baum bindet man nach der Pflanzung mit einem Strick (am besten einen Kokosstrick verwenden) am Pfahl fest. Den Strick in Form einer Acht um den Pfahl und den Stamm schlingen. Erst nach ein paar Tagen, wenn der Baum sich gesetzt hat, wird er richtig festgebunden. Der Strick darf nie ins Holz einschneiden und sollte regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.

Pflege
• Ein Blühender und stark tragender Apfelbaum sollte ausreichend gewässert werden, da er sonst leicht die Blüten oder sogar angesetzte Früchte abwerfen kann.
• Im ersten Jahr sollte der Apfelbaum nicht gedüngt werden. Im zweiten Jahr kann kurz vor Aufbrechen der Blüten erstmals Dünger verabreicht werden. Organisches Material in Form von Kompost, Laub oder ähnlichem bringt man im Herbst auf der Baumscheibe auf und arbeitet es im Frühjahr ins Erdreich ein.
• Um einen reichen Ertrag bei der Obsternte zu erzielen ist ein regelmäßiger Schnitt des Baumes erforderlich. Dazu gehört vor allem der Kronenaufbau. Durch den Schnitt des Baumes formst du die Krone so, dass Licht und Luft an alle Äste kommen kann. Nach innen wachsende oder zu eng aneinander stehende Äste und Zweige werden herausgeschnitten. Dabei auch die Wassertriebe, schnurgerade wachsende, abgeknickte oder abgestorbene Zweige entfernen. Seitenäste sollten weit nach außen wachsen können. Die Spitzen werden nicht geschnitten. Der richtige Schnitt erfolgt erst nach dem Laubabwurf bis vor dem Neuaustrieb.
• Spalierobst bekommt für seine Wuchsform einen Sommer- und Winterschnitt. Im Sommer werden junge Seitentriebe, sobald sie ca. zehn bis fünfzehn Zentimeter lang sind, soweit gekürzt, dass nur noch fünfzig Zentimeter stehen bleiben. Im Winter erfolgt die Kürzung der tragenden Haupttriebe auf die gewünschte Länge.
• Abgestorbene oder durch Wind und Sturm abgebrochene Äste so absägen, dass kein Stumpf stehen bleibt. Schnittstellen werden mit Baumwachs behandelt.
• Abgestorbene Rindenteile werden regelmäßig durch Abkratzen entfernt (Vorbeugung vor Schädlingsbefall).

Ernte
• Reifezeit: September - November, frühere Sorten ab Juli.
• Im dritten Jahr erfolgt die erste größere Ernte. Im ersten Jahr gebildete Früchte entfernt man. Frühe Sorten am Baum hängen lassen und ausreifen. Erst wenn die ersten Früchte von selbst herunterfallen wird geerntet. Zu frühe Ernte verschlechtert die Haltbarkeit. Für den direkten Verzehr oder zur Lagerung bestimmte Äpfel werden nur als voll ausgereifte Frucht geerntet.
• Wenn späte Sorten gepflückt werden, sollten diese durch leichte Drehbewegung gelöst werden. Ihren richtigen Geschmack und die Farbe bekommen sie erst im Lager. Wenn du die Äpfel noch transportieren möchtest, sollten diese erst kurz vor der Vollreife geerntet werden.
• Voll tragende Äste können unter der Last brechen und sollten rechtzeitig abgestützt werden.

TIPP
Frostschäden können bei deinem Apfelbaum empfindliche Verluste bringen. Risse und Frostplatten entstehen meist am Ende des Winters. Ein Kalkanstrich der Stämme kann die rasche Erwärmung verhindern und so zur Verhütung von Frostschäden beitragen. Ein geschädigter Stamm muss so bald wie möglich behandelt werden. In den Verletzungen können sich rasch Krankheitserreger ansiedeln. Wunden sauber ausschneiden und mit Baumwachs behandeln.

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(Malus silvestris) Der Apfel, gehört zu den beliebtesten Obstsorten überhaupt. Der Deutsche verzehrt im Schnitt ca. zwanzig Kilogramm Äpfel pro Jahr. Ursprünglich kommen Apfelbäume aus... mehr erfahren »
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Apfelbäume

(Malus silvestris)

Der Apfel, gehört zu den beliebtesten Obstsorten überhaupt. Der Deutsche verzehrt im Schnitt ca. zwanzig Kilogramm Äpfel pro Jahr. Ursprünglich kommen Apfelbäume aus Zentralasien. Die Römer brachten den Gallier die begehrte Frucht bei ihren Kreuzzügen mit.

Bereits ein Jahrhundert nach Christus gab es, den ersten Aufzeichnungen zufolge, ein großes Anbaugebiet im Rheintal. Der Apfel galt in dieser Zeit noch als Luxusprodukt und spiegelte Wohlstand und Reichtum der Römer wieder. Auch später noch finden wir den Apfel als 'Reichsapfel', der zu den Insignien des Heiligen Römischen Reichs zählte. Jedoch hat der Apfel seinen Stellenwert längst verloren, beginnt aber wieder an Bedeutung zu gewinnen.

Die Beliebtheit der Frucht ist durchaus berechtigt, denn neben dem besonderen Geschmack bringt die Pflanze noch viele weitere Vorteile. Ein hoher Vitamingehalt der Frucht und viele wichtige Mineralstoffe sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.

Bevor du dir einen Apfelbaum aussuchst, mach dir bitte bereits vorher ein paar Gedanken darüber, welche Eigenschaften der Baum haben soll und wie groß er werden darf.
• Wir kennen den Apfelbaum als Hochstamm, Halbstamm, in Buschform oder für Spaliere geeignet. Je nach Reifezeit unterscheiden wir auch zwischen Sommeräpfel, Herbstäpfel und den besonders lange lagerfähigen Winteräpfel.
• Apfelbäume sind nicht selbstfruchtbar, sondern brauchen in Bienenflugweite eine andere Sorte, die die nötigen Pollen zur Bestäubung der Blüten liefert. In Wohnsiedlungen findest du öfters auch in Nachbargärten Apfelbäume, sodass man sich meistens keine Gedanken machen muss.
- Befindet sich kein zweiter Apfelbaum in der Nähe solltest du, sofern der Platz ausreicht, direkt einen weiteren Apfelbaum pflanzen, der als Pollenspender in Frage kommt. Als Befruchtersorte kann auch ein Zierapfel gepflanzt werden.
- Die Übertragung der Pollen kann grundsätzlich durch den Wind erfolgen. Die Hauptarbeit leisten aber immer die Bienen und Hummeln. Ein Bienenvolk in der Nachbarschaft ist natürlich optimal.

Standort
• Der Apfel ist ein Flachwurzler und liebt einen leicht lehmigen und humusreichen, durchlässigen und ausreichend feuchten Boden. Gegen Staunässe ist er ebenso empfindlich wie gegen Trockenheit. In der Nähe größerer Gewässer bei entsprechend hoher Luftfeuchtigkeit gedeiht er besonders gut.
• In sonniger Lage gedeihen Apfelbäume besonders gut. Früchte die in praller Sonne heranwachsen sind besonders schmackhaft und beinhalten viele Vitamine.
• Der Platzbedarf der einzelnen Formen ist besonders wichtig. Hochstämme eignen sich nur für einen großen Garten. In Hausnähe kann ein Einzelbaum (soweit Pollenspender in der Nachbarschaft) noch als Wohlfühloase dienen.
• Eine Obsthecke bzw. ein freistehendes Spalier wird immer in Nord-, Südrichtung gepflanzt.

Pflanzung
• Genügend Platz sollte vorhanden sein. Ein hochstämmiger Apfelbaum benötigen ca. fünfzig bis sechzig Quadratmeter, der Halbstamm ca. dreißig bis vierzig Quadratmeter Fläche. Die Pflanzgrube sollte ausreichend groß sein und das Erdreich gut bewässert werden. Vor der Pflanzung wird der Apfelbaum einige Stunden ins Wasser gestellt. Die Wurzeln werden wie bei anderen, sommergrünen Laubgehölzen geschnitten. In der Nähe eines Gemüsebeets sollte er nicht gepflanzt werden, da der Baum Schatten wirft und das Gemüse im Wachstum behindert.
• Vor der Pflanzung werden die notwendigen Stützpfähle eingeschlagen um die Wurzeln nicht zu verletzen. Für die weniger standfesten Spindelbäume bleibt der Pfahl die gesamte Lebenszeit stehen. Er sollte hoch genug sein, damit er auch später noch bis in die Krone hineinragt. Der Pfahl sollte immer auf der Windseite des Baumes stehen.
Die Krone des Apfelbaumes besteht aus Haupt- oder Mitteltrieb und vier bis fünf Seitentrieben. Den Haupttrieb kürzen wir auf ca. vierzig Zentimeter, Seitentriebe auf zwanzig bis fünfundzwanzig Zentimeter. Das letzte Auge am Trieb muss immer nach außen bzw. unten zeigen.
• Obstbäume werden flach gesetzt. Bei Formen mit niedrigem Stamm und tiefsitzende verdickte Veredelungsstelle darf diese nicht mit in die Erde eingegraben werden. Sie sollte etwa zehn Zentimeter über der Erdoberfläche liegen, sonst kann das Holz der aufgepfropften Edelsorte Wurzeln treiben und "sich freimachen". Das hätte Nachteile auf den Fruchtansatz.
• Den Baum bindet man nach der Pflanzung mit einem Strick (am besten einen Kokosstrick verwenden) am Pfahl fest. Den Strick in Form einer Acht um den Pfahl und den Stamm schlingen. Erst nach ein paar Tagen, wenn der Baum sich gesetzt hat, wird er richtig festgebunden. Der Strick darf nie ins Holz einschneiden und sollte regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.

Pflege
• Ein Blühender und stark tragender Apfelbaum sollte ausreichend gewässert werden, da er sonst leicht die Blüten oder sogar angesetzte Früchte abwerfen kann.
• Im ersten Jahr sollte der Apfelbaum nicht gedüngt werden. Im zweiten Jahr kann kurz vor Aufbrechen der Blüten erstmals Dünger verabreicht werden. Organisches Material in Form von Kompost, Laub oder ähnlichem bringt man im Herbst auf der Baumscheibe auf und arbeitet es im Frühjahr ins Erdreich ein.
• Um einen reichen Ertrag bei der Obsternte zu erzielen ist ein regelmäßiger Schnitt des Baumes erforderlich. Dazu gehört vor allem der Kronenaufbau. Durch den Schnitt des Baumes formst du die Krone so, dass Licht und Luft an alle Äste kommen kann. Nach innen wachsende oder zu eng aneinander stehende Äste und Zweige werden herausgeschnitten. Dabei auch die Wassertriebe, schnurgerade wachsende, abgeknickte oder abgestorbene Zweige entfernen. Seitenäste sollten weit nach außen wachsen können. Die Spitzen werden nicht geschnitten. Der richtige Schnitt erfolgt erst nach dem Laubabwurf bis vor dem Neuaustrieb.
• Spalierobst bekommt für seine Wuchsform einen Sommer- und Winterschnitt. Im Sommer werden junge Seitentriebe, sobald sie ca. zehn bis fünfzehn Zentimeter lang sind, soweit gekürzt, dass nur noch fünfzig Zentimeter stehen bleiben. Im Winter erfolgt die Kürzung der tragenden Haupttriebe auf die gewünschte Länge.
• Abgestorbene oder durch Wind und Sturm abgebrochene Äste so absägen, dass kein Stumpf stehen bleibt. Schnittstellen werden mit Baumwachs behandelt.
• Abgestorbene Rindenteile werden regelmäßig durch Abkratzen entfernt (Vorbeugung vor Schädlingsbefall).

Ernte
• Reifezeit: September - November, frühere Sorten ab Juli.
• Im dritten Jahr erfolgt die erste größere Ernte. Im ersten Jahr gebildete Früchte entfernt man. Frühe Sorten am Baum hängen lassen und ausreifen. Erst wenn die ersten Früchte von selbst herunterfallen wird geerntet. Zu frühe Ernte verschlechtert die Haltbarkeit. Für den direkten Verzehr oder zur Lagerung bestimmte Äpfel werden nur als voll ausgereifte Frucht geerntet.
• Wenn späte Sorten gepflückt werden, sollten diese durch leichte Drehbewegung gelöst werden. Ihren richtigen Geschmack und die Farbe bekommen sie erst im Lager. Wenn du die Äpfel noch transportieren möchtest, sollten diese erst kurz vor der Vollreife geerntet werden.
• Voll tragende Äste können unter der Last brechen und sollten rechtzeitig abgestützt werden.

TIPP
Frostschäden können bei deinem Apfelbaum empfindliche Verluste bringen. Risse und Frostplatten entstehen meist am Ende des Winters. Ein Kalkanstrich der Stämme kann die rasche Erwärmung verhindern und so zur Verhütung von Frostschäden beitragen. Ein geschädigter Stamm muss so bald wie möglich behandelt werden. In den Verletzungen können sich rasch Krankheitserreger ansiedeln. Wunden sauber ausschneiden und mit Baumwachs behandeln.

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