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Birnenbäume

Birne (Pyrus communis)

Welche Sorte ist die richtige?

Die Birne ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Der Birnbaum fast schon ein Muss in unseren heimischen Gärten.

Viele Sorten mit großer geschmacklicher Vielfalt und Erntezeit zwischen Juli und Dezember. Wer einen Birnbaum pflanzen möchte, hat die Qual der Wahl. In Deutschland gibt es alleine mehrere Hundert Sorten. Beim Obstkauf ist die Auswahl dagegen meist nicht sehr groß, denn die wenigsten Birnensorten werden kommerziell angebaut. Wer also etwas Besonderes sucht, kann im eigenen Garten seine Lieblingsbirne pflanzen. Die besten Zeitpunkte dafür sind im Frühjahr und im Herbst.

Alte und neue Birnen-Sorten für den Nutzgarten

Alte Birnen-Sorten haben ein ausgeprägtes, individuelles Aroma und sind für viele unserer Gartenfreunde ein besonderer Genuss. So schmeckt etwa die Köstliche von Charneux schwach säuerlich und sehr aromatisch. Die Boscs Flaschenbirne und Gellerts Butterbirne gehören zu den sehr aromatischen, fein schmelzenden Sorten. Als eine frühe Sorte empfiehlt sich die Clapps Liebling, die kühl gelagert bis zu drei Wochen haltbar ist. Ziemlich anspruchslos und damit gut für den Hausgarten geeignet ist Conference. Wer den Erntezeitraum bis Oktober / November ausdehnen möchte, kann sich für eine der neuen Sorten wie Nojabrskaja oder die alte Sorte Vereinsdechant entscheiden.

Der richtige Standort und Boden für Birnen

Wähle einen Standort aus, der möglichst sonnig und windgeschützt ist. Birnen sind empfindlich gegenüber Kälte und Wind. Besonders beliebt ist es, Birnen als Spalierpflanze, also mit waagerecht angebundenen Ästen - an die Hauswand zu pflanzen. So überstehen die empfindlichen Blüten im Frühling den Frost besser. Im Vergleich zu den Äpfeln blühen die Blüten von Birnen nämlich etwa ein bis zwei Wochen früher und sind entsprechend gefährdet. Birnbäume vertragen keine Staunässe, sie lieben einen durchlässigen und humosen Gartenboden.

Für den Wuchs der Birne ist die Veredelungsunterlage entscheidend. Auf Birnensämling veredelte Bäume wurzeln tief, kommen besser mit einer Trockenzeit zurecht und sind relativ widerstandsfähig gegen Winterfröste. Geschmacklich und qualitativ gute Früchte reifen auf Quittenunterlagen zum Beispiel ‘Quitte A’. Sie wurzeln jedoch flacher und sind daher weniger standfest. Beachte besonders den Boden und das örtlichen Klima.

Ideale Voraussetzung für Birnen sind humusreiche, gleichmäßig feuchte und sandige Lehmböden. Veredelte Bäume bevorzugen Böden die nicht zu schwer und zu kalkhaltig sein. Auf Birnensämlinge veredelte Bäume sind Tiefwurzler. Die Böden sollten bis in tiefere Bodenschichten ausreichend locker sein. Auf ärmeren Sandböden gedeihen Birnen nur dann zufriedenstellend, wenn diese einen hohen Humusanteil haben.

Pflanzung und Pflege

Beim Pflanzen der Bäume solltest du ein Pflanzloch ausheben, das mindestens den doppelten Durchmesser des Wurzelballens hat. Lockere die Sohle mit einer Grabegabel. Den Baum sollte nicht zu tief gesetzt werden, denn darauf reagieren Birnen sehr empfindlich. Pflanze den Baum so, dass sich die Oberfläche des Wurzelballens etwa auf der Höhe des Bodenniveaus befindet, denn die Veredlungsstelle muss deutlich darüber liegen. Der aufgepfropfte Stamm darf keine eigenen Wurzeln bilden und die wachstumsregulierende Funktion der Veredlungsunterlage darf nicht außer Kraft gesetzt werden. Decke daher die Baumscheibe in den ersten paar Jahren mit kompostierter Rinde ab, damit die Erde schön feucht bleibt.

Birnen brauchen zur Nährstoffversorgung jedes Frühjahr pro Baum etwa vier Liter reifen Kompost, der mit rund 100 Gramm Hornmehl angereichert sein sollte. Die Mischung im äußeren Bereich der Baumscheibe ausstreuen, wo sich der größte Teil der Feinwurzeln befindet. In trockenen Sommern müssen vor allem die jungen Bäume zusätzlich gewässert werden. Im Herbst kann ein Weißanstrich vor Rindenschäden durch die Wintersonne schützen. Gegen wilde Kaninchen ist eine Wildmanschette als Verbissschutz dringend zu empfehlen.

Erziehung und Schnitt

Die auf schwach wachsende Quittenunterlagen wie "Quitte A" veredelten Birnen brauchen deutlich weniger Platz als die auf Sämlingsunterlagen, als Halb- oder Hochstämme gezogene Birnbäume. Ähnlich wie Äpfel, können sie als Busch- oder schmalere Spindelbäume oder als Obsthecke erzogen werden.

Bei der Erziehung eines Spindelbaums sollten alle, noch nicht zu kräftige Seitentriebe, mit speziell zugeschnittenen Leisten in einem flachen Winkel von mindestens 60 Grad abspreizen. Die steil hochwachsenden, kräftigeren Triebe entfernt man ganz, bevor sie sich zu Konkurrenztrieben entwickeln können. Der Mitteltrieb und die ebenso längeren Seitenzweige werden so weit eingekürzt, dass sie sich auf ganzer Länge gut verzweigen. Weitere Schnittmaßnahmen beschränken sich im Wesentlichen auf die sogenannte Fruchtholzverjüngung. Dabei entfernt man das alte, stark verästelte Fruchtholz, indem man es hinter einem jüngeren Seitenzweig abschneidet.

Zur Erziehung einer Pyramidenkrone wählst du am Kronenansatz drei bis vier kräftige, gut verteilte seitliche Leittriebe aus und kürzt diese um etwa ein Drittel ein. Alle anderen, stärkeren Seitentriebe werden entfernt. Der Mitteltrieb wird ebenfalls soweit eingekürzt, dass er mindestens eine Scherenlänge höher endet als die Spitzen der seitlichen Leittriebe. Pyramidenkronen sind bevorzugte Kronenform für stark wachsende Birnbäume. Allerdings verursachen sie auch in den Folgejahren vergleichsweise viel Schnittaufwand. Entferne alle Wasserreiser und die nach innen wachsenden Triebe, damit die Krone schön locker und luftig bleibt.

Eine ebenfalls für Birnen beliebte Erziehungsform sind Spalierbäume. Gut zu ziehen ist ein Spalier mit waagerecht abstehenden Seitenästen. Die Bäumchen müssen schon im jungen Alter darauf vorbereitet werden. Setze sie vor ein geeignetes Draht- oder Holzspalier. Die dafür geeigneten Triebe werden waagerecht heruntergebunden und so weit einkürzt, dass sie auf ganzer Länge Seitenzweige und Fruchtholz bilden. Die senkrecht hochwachsenden Triebe werden im Sommer entweder abgerissen oder auf kurze Zapfen gestutzt. Im Spätwinter erfolgt in der Regel bei Birnen der Erziehungsschnitt. Erhaltungsschnitte kann man nach der Ernte im September oder im Spätwinter vornehmen. Je später man im Frühjahr schneidet, desto schwächer treibt der Baum aus.

Befruchtung

Birnensorten sind ausnahmslos selbstunfruchtbar, auch die neueren Sorten. Du benötigst also eine andere Sorte in der Nähe, damit die Blüten bestäubt werden. Sofern es in den Nachbargärten in Bienenflug-Entfernung keinen anderen Birnbaum gibt, solltest du gleich zwei unterschiedliche Sorten pflanzen. Auch sogenannte Duo-Bäume mit zwei unterschiedlichen Sorten auf einem Baum sind für kleine Gärten ein guter Kompromiss.

Krankheiten und Schädlinge

Eine der häufigsten Krankheiten, die nahezu jeden Birnbaum früher oder später befällt, ist der Birnengitterrost. Die Pilzkrankheit lässt sich nur durch regelmäßige vorbeugende Spritzungen von Anfang April bis Ende Juni vorbeugen. Geeignet sind Schwefelpräparate oder Schachtelhalmbrühe. Ist der Baum bereits infiziert, solltest du zu Kupferpräparaten greifen. Achte darauf, dass in der Umgebung der Birnen kein Chinesischer Wacholder (Juniperus chinensis) und kein Sadebaum (Juniperus sabina) wachsen, beide sind Winterwirte des Gitterrostpilzes. Weitaus schlimmer und im Hausgarten unheilbar ist der Feuerbrand. Man erkennt ihn an braunschwarzen Triebspitzen, die wie verkohlt aussehen. Es handelt sich dabei um meldepflichtige Bakterieninfektion. Wenn diese im Garten auftreten, müssen die befallenen Pflanzen sofort entfernt und verbrannt werden. Mit Birnenschorf leicht zu verwechseln sind die Symptome bei einem Befall mit der Birnenpockenmilbe, die Blattverformungen verursacht.

Unter den tierischen Schädlingen können neben dem Birnenblattsauger vor allem Wühlmäuse zum Problem werden. Sie fressen die Wurzeln der Birnbäume an und können junge Pflanzen so stark schädigen, dass diese eingehen. Wenn du Wühlmäuse in deinem Garten hast, solltest du die Birnbäume mit einem großen Schutzkorb aus engmaschigem Draht umgeben.

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Birne (Pyrus communis)

Welche Sorte ist die richtige?

Die Birne ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Der Birnbaum fast schon ein Muss in unseren heimischen Gärten.

Viele Sorten mit großer geschmacklicher Vielfalt und Erntezeit zwischen Juli und Dezember. Wer einen Birnbaum pflanzen möchte, hat die Qual der Wahl. In Deutschland gibt es alleine mehrere Hundert Sorten. Beim Obstkauf ist die Auswahl dagegen meist nicht sehr groß, denn die wenigsten Birnensorten werden kommerziell angebaut. Wer also etwas Besonderes sucht, kann im eigenen Garten seine Lieblingsbirne pflanzen. Die besten Zeitpunkte dafür sind im Frühjahr und im Herbst.

Alte und neue Birnen-Sorten für den Nutzgarten

Alte Birnen-Sorten haben ein ausgeprägtes, individuelles Aroma und sind für viele unserer Gartenfreunde ein besonderer Genuss. So schmeckt etwa die Köstliche von Charneux schwach säuerlich und sehr aromatisch. Die Boscs Flaschenbirne und Gellerts Butterbirne gehören zu den sehr aromatischen, fein schmelzenden Sorten. Als eine frühe Sorte empfiehlt sich die Clapps Liebling, die kühl gelagert bis zu drei Wochen haltbar ist. Ziemlich anspruchslos und damit gut für den Hausgarten geeignet ist Conference. Wer den Erntezeitraum bis Oktober / November ausdehnen möchte, kann sich für eine der neuen Sorten wie Nojabrskaja oder die alte Sorte Vereinsdechant entscheiden.

Der richtige Standort und Boden für Birnen

Wähle einen Standort aus, der möglichst sonnig und windgeschützt ist. Birnen sind empfindlich gegenüber Kälte und Wind. Besonders beliebt ist es, Birnen als Spalierpflanze, also mit waagerecht angebundenen Ästen - an die Hauswand zu pflanzen. So überstehen die empfindlichen Blüten im Frühling den Frost besser. Im Vergleich zu den Äpfeln blühen die Blüten von Birnen nämlich etwa ein bis zwei Wochen früher und sind entsprechend gefährdet. Birnbäume vertragen keine Staunässe, sie lieben einen durchlässigen und humosen Gartenboden.

Für den Wuchs der Birne ist die Veredelungsunterlage entscheidend. Auf Birnensämling veredelte Bäume wurzeln tief, kommen besser mit einer Trockenzeit zurecht und sind relativ widerstandsfähig gegen Winterfröste. Geschmacklich und qualitativ gute Früchte reifen auf Quittenunterlagen zum Beispiel ‘Quitte A’. Sie wurzeln jedoch flacher und sind daher weniger standfest. Beachte besonders den Boden und das örtlichen Klima.

Ideale Voraussetzung für Birnen sind humusreiche, gleichmäßig feuchte und sandige Lehmböden. Veredelte Bäume bevorzugen Böden die nicht zu schwer und zu kalkhaltig sein. Auf Birnensämlinge veredelte Bäume sind Tiefwurzler. Die Böden sollten bis in tiefere Bodenschichten ausreichend locker sein. Auf ärmeren Sandböden gedeihen Birnen nur dann zufriedenstellend, wenn diese einen hohen Humusanteil haben.

Pflanzung und Pflege

Beim Pflanzen der Bäume solltest du ein Pflanzloch ausheben, das mindestens den doppelten Durchmesser des Wurzelballens hat. Lockere die Sohle mit einer Grabegabel. Den Baum sollte nicht zu tief gesetzt werden, denn darauf reagieren Birnen sehr empfindlich. Pflanze den Baum so, dass sich die Oberfläche des Wurzelballens etwa auf der Höhe des Bodenniveaus befindet, denn die Veredlungsstelle muss deutlich darüber liegen. Der aufgepfropfte Stamm darf keine eigenen Wurzeln bilden und die wachstumsregulierende Funktion der Veredlungsunterlage darf nicht außer Kraft gesetzt werden. Decke daher die Baumscheibe in den ersten paar Jahren mit kompostierter Rinde ab, damit die Erde schön feucht bleibt.

Birnen brauchen zur Nährstoffversorgung jedes Frühjahr pro Baum etwa vier Liter reifen Kompost, der mit rund 100 Gramm Hornmehl angereichert sein sollte. Die Mischung im äußeren Bereich der Baumscheibe ausstreuen, wo sich der größte Teil der Feinwurzeln befindet. In trockenen Sommern müssen vor allem die jungen Bäume zusätzlich gewässert werden. Im Herbst kann ein Weißanstrich vor Rindenschäden durch die Wintersonne schützen. Gegen wilde Kaninchen ist eine Wildmanschette als Verbissschutz dringend zu empfehlen.

Erziehung und Schnitt

Die auf schwach wachsende Quittenunterlagen wie "Quitte A" veredelten Birnen brauchen deutlich weniger Platz als die auf Sämlingsunterlagen, als Halb- oder Hochstämme gezogene Birnbäume. Ähnlich wie Äpfel, können sie als Busch- oder schmalere Spindelbäume oder als Obsthecke erzogen werden.

Bei der Erziehung eines Spindelbaums sollten alle, noch nicht zu kräftige Seitentriebe, mit speziell zugeschnittenen Leisten in einem flachen Winkel von mindestens 60 Grad abspreizen. Die steil hochwachsenden, kräftigeren Triebe entfernt man ganz, bevor sie sich zu Konkurrenztrieben entwickeln können. Der Mitteltrieb und die ebenso längeren Seitenzweige werden so weit eingekürzt, dass sie sich auf ganzer Länge gut verzweigen. Weitere Schnittmaßnahmen beschränken sich im Wesentlichen auf die sogenannte Fruchtholzverjüngung. Dabei entfernt man das alte, stark verästelte Fruchtholz, indem man es hinter einem jüngeren Seitenzweig abschneidet.

Zur Erziehung einer Pyramidenkrone wählst du am Kronenansatz drei bis vier kräftige, gut verteilte seitliche Leittriebe aus und kürzt diese um etwa ein Drittel ein. Alle anderen, stärkeren Seitentriebe werden entfernt. Der Mitteltrieb wird ebenfalls soweit eingekürzt, dass er mindestens eine Scherenlänge höher endet als die Spitzen der seitlichen Leittriebe. Pyramidenkronen sind bevorzugte Kronenform für stark wachsende Birnbäume. Allerdings verursachen sie auch in den Folgejahren vergleichsweise viel Schnittaufwand. Entferne alle Wasserreiser und die nach innen wachsenden Triebe, damit die Krone schön locker und luftig bleibt.

Eine ebenfalls für Birnen beliebte Erziehungsform sind Spalierbäume. Gut zu ziehen ist ein Spalier mit waagerecht abstehenden Seitenästen. Die Bäumchen müssen schon im jungen Alter darauf vorbereitet werden. Setze sie vor ein geeignetes Draht- oder Holzspalier. Die dafür geeigneten Triebe werden waagerecht heruntergebunden und so weit einkürzt, dass sie auf ganzer Länge Seitenzweige und Fruchtholz bilden. Die senkrecht hochwachsenden Triebe werden im Sommer entweder abgerissen oder auf kurze Zapfen gestutzt. Im Spätwinter erfolgt in der Regel bei Birnen der Erziehungsschnitt. Erhaltungsschnitte kann man nach der Ernte im September oder im Spätwinter vornehmen. Je später man im Frühjahr schneidet, desto schwächer treibt der Baum aus.

Befruchtung

Birnensorten sind ausnahmslos selbstunfruchtbar, auch die neueren Sorten. Du benötigst also eine andere Sorte in der Nähe, damit die Blüten bestäubt werden. Sofern es in den Nachbargärten in Bienenflug-Entfernung keinen anderen Birnbaum gibt, solltest du gleich zwei unterschiedliche Sorten pflanzen. Auch sogenannte Duo-Bäume mit zwei unterschiedlichen Sorten auf einem Baum sind für kleine Gärten ein guter Kompromiss.

Krankheiten und Schädlinge

Eine der häufigsten Krankheiten, die nahezu jeden Birnbaum früher oder später befällt, ist der Birnengitterrost. Die Pilzkrankheit lässt sich nur durch regelmäßige vorbeugende Spritzungen von Anfang April bis Ende Juni vorbeugen. Geeignet sind Schwefelpräparate oder Schachtelhalmbrühe. Ist der Baum bereits infiziert, solltest du zu Kupferpräparaten greifen. Achte darauf, dass in der Umgebung der Birnen kein Chinesischer Wacholder (Juniperus chinensis) und kein Sadebaum (Juniperus sabina) wachsen, beide sind Winterwirte des Gitterrostpilzes. Weitaus schlimmer und im Hausgarten unheilbar ist der Feuerbrand. Man erkennt ihn an braunschwarzen Triebspitzen, die wie verkohlt aussehen. Es handelt sich dabei um meldepflichtige Bakterieninfektion. Wenn diese im Garten auftreten, müssen die befallenen Pflanzen sofort entfernt und verbrannt werden. Mit Birnenschorf leicht zu verwechseln sind die Symptome bei einem Befall mit der Birnenpockenmilbe, die Blattverformungen verursacht.

Unter den tierischen Schädlingen können neben dem Birnenblattsauger vor allem Wühlmäuse zum Problem werden. Sie fressen die Wurzeln der Birnbäume an und können junge Pflanzen so stark schädigen, dass diese eingehen. Wenn du Wühlmäuse in deinem Garten hast, solltest du die Birnbäume mit einem großen Schutzkorb aus engmaschigem Draht umgeben.

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