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Quittenbäume

Cydonia oblonga

Quitten zählen zu den Kernobstgewächsen innerhalb der Familie der Rosengewächse.

Quitten findet man nicht sehr oft in unseren Gärten, sie sind meistens eine Seltenheit. Dabei blühen die Bäume sehr schön, sind dekorativ und recht anspruchslos. Sie bilden schmackhafte, goldgelbe Früchte aus.

Kaum ein Nutzgarten kommt ohne Apfel-, Birnen- oder Zwetschgenbaum aus. Quittenbäume findet man dagegen nur selten. Dabei sind die Früchte in der Küche vielseitig verwendbar und sehr gesund. Quitten werden nicht roh verzehrt, sie werden in der Regel zu Marmelade oder Gelee verarbeitet. Apfel- und Birnenquitten unterscheiden sich lediglich durch verschiedene Fruchtformen und es gibt es nur eine Art der Quitte.

Unterschiedlicher Geschmack von Birnen- und Apfelquitten

Quittenbäume sind auch für kleinere Gärten gut geeignet. Sie werden nur etwa zwei bis fünf Meter hoch. Unterscheiden tun sich Apfel- und Birnenquitten, wie ihre Namen schon sagen, in der Form der Früchte. Apfelquitten haben ein etwas härteres, trockeneres Fruchtfleisch, Birnenquitten sind weicher und leichter zu verarbeiten. Ihr Aroma ist weniger herb als das der Apfelquitten.

Quittenbäume bieten nicht nur leckere Früchte, sie sind auch ein Hingucker im Garten. Das allerdings nicht nur im Herbst, wenn die goldgelben Früchte sind. Im Frühjahr bilden sie zahlreiche weiße oder hellrosa Blüten aus. Im Vergleich zu Apfel- oder Kirschblüten fallen diese recht groß aus. Sie sind sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume, die Wuchshöhen zwischen vier und acht Metern erreichen.

Zwischen Mai und Juni öffnet die Quitte ihre bis zu fünf Zentimeter großen, weißen, meist rosa überlaufenen Blüten. Sie befruchtet sich selbst. Es ist kein zweites Gehölz vonnöten, um reichlich gelbe Früchte im Spätherbst zu ernten. Die Apfelquitten sind größer und werden teilweise so groß wie Handbälle. Birnenquitten sind meist kleiner und vielfach zahlreicher am Gehölz vorhanden.

Pflanzung und Standort

Quitten gelten als sehr anspruchslos und wachsen in tiefgründigen, nährstoffreichen Mittelböden in warmen Lagen am besten. Sie vertragen jedoch auch halbschattige Standorte sehr gut. So wachsen sie auf fast allen durchlässigen Gartenböden, sofern diese nicht zu kalkhaltig sind. Staunässe vertragen sie nicht. Sie wachsen jedoch relativ langsam und schwach. Sie eignen sich für kleinere Gärten und können in der Nähe von anderen Obstbäumen wie Birnen-, Apfelbäumen oder Sträuchern, wie Johannis– oder Stachelbeeren, kultiviert werden.

Junge Quittenbäume sind frostempfindlich. Die Pflanzung sollten sie erst ab dem zeitigen Frühjahr (am besten im März) erfolgen. Die Pflanzgrube sollte etwa doppelte Tiefe und Breite des Wurzelballens entsprechen. Das Pflanzloch wird mit der aufgeworfenen Erde nach und nach aufgefüllt und festgetreten. Beim Einsetzen darauf achten, dass die Veredelungsstelle mindestens zehn Zentimeter aus der Erde ragt. Direkt danach und in den ersten Wochen immer ausgiebig wässern. Jungbäume im Winter bei starkem Frost mit einem Gartenvlies abdecken.

Pflege und Schnitt

Quitten benötigen in den Jahren wenig Pflege. Die Pflanzen müssen kaum geschnitten werden. Gelegentlich sollte die Krone ausgelichtet und einzelne Triebe eingekürzt werden, um die Pflanze zum Verzweigen anzuregen. Bester Zeitpunkt für den Schnitt ist im Frühjahr vor der Blüte. Allerdings sollten sie vor allem in trockenen Perioden regelmäßige Wassergaben erhalten. Alle toten, dünnen, nach innen oder kreuzend wachsende Äste und Zweige werden bis an die Basis abgeschnitten.

Vor dem Einpflanzen sollte auch ein Pflanzschnitt vorgenommen werden. Hierfür werden die Wurzeln an ihren Enden nochmals glatt geschnitten. Ähnlich wie bei Apfel- und Birnbäumen werden zudem ein Mittelast sowie drei bis vier Seitentriebe so eingekürzt, dass der Mittelast mit circa zwanzig Zentimetern die Seitentriebe überragt.

Soll kein Strauch, sondern ein Baum herangezogen werden, ist für den besseren Halt ein Stützpfahl zu empfehlen.

Tipp: Die meisten Quitten sind selbstbefruchtend. Es empfiehlt sich aber, zwei Bäume nebeneinander zu pflanzen. So werden mehr Blüten befruchtet und der Ertrag steigt deutlich.

Erntezeit von Quitten bis in den November

Quitten benötigen manchmal einige Zeit, zum Teil vier bis acht Jahre, bis sie Früchte tragen. Deshalb sollte man Geduld aufbringen und sie in Ruhe wachsen lassen.
Quitten sind meist Anfang bis Ende Oktober reif. Dann sind die Früchte leuchtend gelb und die Schale verliert langsam ihren weichen Flaum. Bis in den November hinein können Quitten am Baum bleiben, sollten aber vor dem Frost geerntet werden, da sie sonst an Aroma verlieren.

Sie gelten als die letzten Früchte des Jahres in unserer Klimazone, die erst im Spätherbst reifen. Im Keller können die Früchte etwa zwei bis drei Monate lagern.

Krankheiten und Schädlinge

Quitten gelten als Hauptwirt für den Feuerbrand, der sich durch Welken und schwarze Verfärbungen der Blätter deutlich zeigt. Befallene Pflanzen wirken wie verbrannt. Junge, von Feuerbrand befallene Pflanzen sterben innerhalb weniger Wochen ab.

Hervorgerufen wird diese Krankheit durch Bakterien, die sich seuchenartig, besonders bei feuchter Witterung im Frühjahr ausbreitet. Vor allem ist das Kernobst durch das Bakterium gefährdet. Beim Verdacht, oder dem Auftreten der Krankheit in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, besteht eine Meldepflicht.

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Cydonia oblonga Quitten zählen zu den Kernobstgewächsen innerhalb der Familie der Rosengewächse. Quitten findet man nicht sehr oft in unseren Gärten, sie sind meistens eine Seltenheit. Dabei... mehr erfahren »
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Quittenbäume

Cydonia oblonga

Quitten zählen zu den Kernobstgewächsen innerhalb der Familie der Rosengewächse.

Quitten findet man nicht sehr oft in unseren Gärten, sie sind meistens eine Seltenheit. Dabei blühen die Bäume sehr schön, sind dekorativ und recht anspruchslos. Sie bilden schmackhafte, goldgelbe Früchte aus.

Kaum ein Nutzgarten kommt ohne Apfel-, Birnen- oder Zwetschgenbaum aus. Quittenbäume findet man dagegen nur selten. Dabei sind die Früchte in der Küche vielseitig verwendbar und sehr gesund. Quitten werden nicht roh verzehrt, sie werden in der Regel zu Marmelade oder Gelee verarbeitet. Apfel- und Birnenquitten unterscheiden sich lediglich durch verschiedene Fruchtformen und es gibt es nur eine Art der Quitte.

Unterschiedlicher Geschmack von Birnen- und Apfelquitten

Quittenbäume sind auch für kleinere Gärten gut geeignet. Sie werden nur etwa zwei bis fünf Meter hoch. Unterscheiden tun sich Apfel- und Birnenquitten, wie ihre Namen schon sagen, in der Form der Früchte. Apfelquitten haben ein etwas härteres, trockeneres Fruchtfleisch, Birnenquitten sind weicher und leichter zu verarbeiten. Ihr Aroma ist weniger herb als das der Apfelquitten.

Quittenbäume bieten nicht nur leckere Früchte, sie sind auch ein Hingucker im Garten. Das allerdings nicht nur im Herbst, wenn die goldgelben Früchte sind. Im Frühjahr bilden sie zahlreiche weiße oder hellrosa Blüten aus. Im Vergleich zu Apfel- oder Kirschblüten fallen diese recht groß aus. Sie sind sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume, die Wuchshöhen zwischen vier und acht Metern erreichen.

Zwischen Mai und Juni öffnet die Quitte ihre bis zu fünf Zentimeter großen, weißen, meist rosa überlaufenen Blüten. Sie befruchtet sich selbst. Es ist kein zweites Gehölz vonnöten, um reichlich gelbe Früchte im Spätherbst zu ernten. Die Apfelquitten sind größer und werden teilweise so groß wie Handbälle. Birnenquitten sind meist kleiner und vielfach zahlreicher am Gehölz vorhanden.

Pflanzung und Standort

Quitten gelten als sehr anspruchslos und wachsen in tiefgründigen, nährstoffreichen Mittelböden in warmen Lagen am besten. Sie vertragen jedoch auch halbschattige Standorte sehr gut. So wachsen sie auf fast allen durchlässigen Gartenböden, sofern diese nicht zu kalkhaltig sind. Staunässe vertragen sie nicht. Sie wachsen jedoch relativ langsam und schwach. Sie eignen sich für kleinere Gärten und können in der Nähe von anderen Obstbäumen wie Birnen-, Apfelbäumen oder Sträuchern, wie Johannis– oder Stachelbeeren, kultiviert werden.

Junge Quittenbäume sind frostempfindlich. Die Pflanzung sollten sie erst ab dem zeitigen Frühjahr (am besten im März) erfolgen. Die Pflanzgrube sollte etwa doppelte Tiefe und Breite des Wurzelballens entsprechen. Das Pflanzloch wird mit der aufgeworfenen Erde nach und nach aufgefüllt und festgetreten. Beim Einsetzen darauf achten, dass die Veredelungsstelle mindestens zehn Zentimeter aus der Erde ragt. Direkt danach und in den ersten Wochen immer ausgiebig wässern. Jungbäume im Winter bei starkem Frost mit einem Gartenvlies abdecken.

Pflege und Schnitt

Quitten benötigen in den Jahren wenig Pflege. Die Pflanzen müssen kaum geschnitten werden. Gelegentlich sollte die Krone ausgelichtet und einzelne Triebe eingekürzt werden, um die Pflanze zum Verzweigen anzuregen. Bester Zeitpunkt für den Schnitt ist im Frühjahr vor der Blüte. Allerdings sollten sie vor allem in trockenen Perioden regelmäßige Wassergaben erhalten. Alle toten, dünnen, nach innen oder kreuzend wachsende Äste und Zweige werden bis an die Basis abgeschnitten.

Vor dem Einpflanzen sollte auch ein Pflanzschnitt vorgenommen werden. Hierfür werden die Wurzeln an ihren Enden nochmals glatt geschnitten. Ähnlich wie bei Apfel- und Birnbäumen werden zudem ein Mittelast sowie drei bis vier Seitentriebe so eingekürzt, dass der Mittelast mit circa zwanzig Zentimetern die Seitentriebe überragt.

Soll kein Strauch, sondern ein Baum herangezogen werden, ist für den besseren Halt ein Stützpfahl zu empfehlen.

Tipp: Die meisten Quitten sind selbstbefruchtend. Es empfiehlt sich aber, zwei Bäume nebeneinander zu pflanzen. So werden mehr Blüten befruchtet und der Ertrag steigt deutlich.

Erntezeit von Quitten bis in den November

Quitten benötigen manchmal einige Zeit, zum Teil vier bis acht Jahre, bis sie Früchte tragen. Deshalb sollte man Geduld aufbringen und sie in Ruhe wachsen lassen.
Quitten sind meist Anfang bis Ende Oktober reif. Dann sind die Früchte leuchtend gelb und die Schale verliert langsam ihren weichen Flaum. Bis in den November hinein können Quitten am Baum bleiben, sollten aber vor dem Frost geerntet werden, da sie sonst an Aroma verlieren.

Sie gelten als die letzten Früchte des Jahres in unserer Klimazone, die erst im Spätherbst reifen. Im Keller können die Früchte etwa zwei bis drei Monate lagern.

Krankheiten und Schädlinge

Quitten gelten als Hauptwirt für den Feuerbrand, der sich durch Welken und schwarze Verfärbungen der Blätter deutlich zeigt. Befallene Pflanzen wirken wie verbrannt. Junge, von Feuerbrand befallene Pflanzen sterben innerhalb weniger Wochen ab.

Hervorgerufen wird diese Krankheit durch Bakterien, die sich seuchenartig, besonders bei feuchter Witterung im Frühjahr ausbreitet. Vor allem ist das Kernobst durch das Bakterium gefährdet. Beim Verdacht, oder dem Auftreten der Krankheit in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz, besteht eine Meldepflicht.

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